Baustein 3 von 5
Information muss zur Bringschuld werden. Von der Quelle direkt zum Bürger — ohne journalistischen Filter, ohne Verzögerung, ohne Verzerrung.
„Information muss zur
Bringschuld werden."
Das Problem heute
Wer über den aktuellen Stand eines politischen Themas informiert sein möchte, ist auf die Medien angewiesen. Er muss täglich Meldungen im Auge behalten und hoffen, dass über das richtige Thema berichtet wird — brauchbar neutral und zum richtigen Zeitpunkt.
Die Medien entscheiden, ob sie berichten. Sie entscheiden, worüber, wie und wann berichtet wird. Der politisch interessierte Bürger wird damit immer gefiltert informiert — durch ein System, das Informationen nach Marktwert sortiert, nicht nach Relevanz.
Das Instrument
Zu jedem Thema in der Problemliste existiert ein eigener Newsletter-Verteiler. Interessierte Bürger abonnieren gezielt die Themen, die sie betreffen — und werden bei relevanten Veränderungen automatisch informiert.
Der zusätzliche Aufwand für den Entscheidungsmoderator ist gering — Projektverantwortliche kommunizieren ohnehin per E-Mail. Die direkte Bürgerkommunikation ist eine konsequente Erweiterung dieser bestehenden Kommunikation.
Die Ziele
Umsetzung
Die technische Umsetzung ist unkompliziert (Double-Opt-In E-Mail-Newsletter). Keine Akkreditierung des Bürgers nötig — es ist ein einseitiger Informationskanal. Der Bürger tritt nicht öffentlich auf.
Umsetzungskritisch ist nicht die Technik, sondern die Bereitschaft der Verantwortlichen, aktiv und regelmäßig zu informieren. Dieser Baustein senkt die Eintrittshürde für Bürgerbeteiligung massiv — er verschiebt Information vom Hol- zum Bringprinzip.